Sprit sparen durch Start/Stopp-Automatik
Laut Praxistest im Stadtverkehr bringt die Start/Stopp-Automatik wirklich Spritersparnis. Der Gedanke liegt auf der Hand: Nur ein laufender Motor verbraucht Treibstoff - sobald das Fahrzeug steht, müsste er eigentlich nicht in Betrieb sein. Das kann viel Sprit sparen.
Das Argument, dass man den Motor an der Kreuzung keinesfalls abstellen soll, denn oftmaliges Starten, so hieß es in alter Zeit, ließe Verbrauch wie Schadstoffwerte in die Höhe schnalzen - was damals bei Autos mit Vergasern noch stimmte, bloß gibt´s die seit rund 20 Jahren nicht mehr, hat keine Gültigkeit mehr.
Einzig die zu häufige Benutzung des Starters ruiniert diesen und dazu auch die Batterie. Es sei denn, man fährt ein Auto mit Start/Stopp-Automatik.
Immer mehr Autos werden mit Start/Stopp-Automatik ausgestattet. Der Grund dafür sind die Verbrauchssteuern, die jedes Tröpfchen Treibstoff und damit jedes eingesparte Gramm CO2 so kostbar machen.
Bei einem aktuellen Test wurden zwei baugleiche Automodelle einer Marke einen Tag durch den Stadtverkehr gejagt. Eines davon war mir der Start/Stopp-Automatik ausgestattet. Und tatsächlich, nach der Stadt-Vergleichsfahrt wurden mit der Start/Stopp-Automatik knapp 2 Liter Sprit gespart.
So funktioniert die Start/Stopp-Automatik:
Kommt man zu einer roten Ampel oder steht man einige Zeit lang im Stau, so stellt sich der Motor selbsttätig ab. Tritt man die Kupplung, läuft er wieder, blitzschnell und jederzeit. Was anfangs etwas Gewöhnung erfordert, wird allerdings ganz schnell zur Selbstverständlichkeit.
